Passen wir unser Verhalten dem Umfeld an?

RealDrive Theorie

Kontextbezogene Motivationsanalyse für Gruppenergebnisse

Viele wissen zwar, dass die Theorie rund um die Drives in den USA entstand, nicht aber, dass die Tests maßgeblich in den Niederlanden weiter entwickelt wurden. Ende der Achtziger wurden die Motivationstests der ersten Generation entwickelt, von denen einer Mangement Drives war, welche im Jahr 2000 auf den Markt kam und direkt sehr erfolgreich war.

Hans Versnel war der damalige Partner des Beratungsunternehmes Visser Copine & Partner, welche diese Methodik nutzten und weiterentwickelten. 2006 wurde Management Drive von der Corgwell Group übernommen und bis heute verkauft und vermarktet. Die erste Generation der Motivationsanalysen war durchaus erfolgreich, aber sie konnte sicherlich noch optimiert werden.

So präsentierte 2009  Machiel Koppenol und Hans Versnal ein kommplett neues Konzept – RealDrives – die zweite Generation der Motivationstests, die sich in hohem Tempo inzwischen auf dem Markt durchgesetzt hat. In dieser Generation gilt der Mensch als flexible, anpassungsfähige Persönlichkeit, der sein Verhalten an die Situation anpassen kann. Der Fokus liegt nicht mehr auf den Persönlichkeitsmerkmalen, wie bei der ersten Generation der Motivationstests, sondern auf das, was der Mensch wirklich will.

RealDrives stützt sich auf die Erfahrungen, die seine Entwickler im Laufe der letzten 20 Jahre bei ihrer Analyse der Drives und dem Verhältnis zwischen Präferenzen, Umgebung und Verhalten bei mehr als 250.000 Menschen, Teams und Organisationen weltweit

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RealDrives ist ein Instrument um Drives (Motivationen) zu messen und beantwortet die Frage, was uns wirklich antreibt. Dies geschieht schnell (in 15 min.), einfach (online) und präzise (98% Wiedererkennungswert bei den Teilnehmern).

Jeder Mensch wird von etwas Anderen angetrieben „Drives“ und diese Motivation ist messbar. Das hat große Auswirkungen auf die Leistung von Managern, Teams und Teammitgliedern. RealDrives geht von 6 verschiedenen „Drives“ aus, die das jeweilige Verhalten erklären und vorausberechnen.

RealDrives geht jedoch noch einen Schritt weiter als herkömmliche Persönlichkeitsprofile der ersten Generation, die stillschweigend annehmen, dass die Drives-Muster eines Menschen sein Verhalten bestimmen. Die zweite Generation legt ein anderes Menschenbild zugrunde, nämlich dass sich die Menschen ihr Verhalten leicht an die aktuellen Umstände anpassen. Bei rund 80% der Menschen weicht das Verhalten von dem ab, was man aufgrund der Drives annehmen müsste.

Der Wille (Drive) und das Handeln (Verhalten) werden daher getrennt gemessen, zusammen mit dem Bild des Kontexts (Umgebung), in der sich jemand befindet.

Die 3 wichtigsten Aspekte:

1. Präferenz

Die tatsächlichen Drives (Antrieb, Wille, Motivation) von Menschen, unabhängig von den Bedingungen, in denen sie leben. Die Präferenz zeigt auf, um was es jemandem wirklich geht, welche Werte er hochhält, womit jemand Emotionen verbindet. Man könnte sagen: In der Präferenz sind die Ziele versteckt, die jemand für sich selbst vor Augen hat.

2. Das Verhalten

Das Verhalten, das Menschen unter den Bedingungen, unter denen die Messung erfolgt, an den Tag legen. Das Verhalten von Menschen ist sehr flexibel. Oftmals ist es auf die Umsetzung der eigenen Präferenz ausgerichtet. Die Menschen passen sich hierbei an die Umgebung, in der sie sich gerade aufhalten, an. Die RealDrives-Messung geht immer von der Arbeitsumgebung aus. Es ist daher durchaus möglich, dass sie in anderen Bereichen ihres Lebens (Familie, Sport etc.) ein ganz anderes Verhalten aufweisen.

3. Die Umgebung

Die Wahrnehmung, welche die Menschen von ihrer (Arbeits-) Umgebung haben. Diese Wahrnehmung ist subjektiv, da Menschen ihr Verhalten auf die Umgebung, wie sie diese sehen, abstimmen.

RealDrives stellt diese drei Aspekte in Form eines Dreiecks dar. So wird bildhaft dargestellt, wie sich Menschen in der Umgebung, die sie wahrnehmen, verhalten und ob dieses Verhalten effizient ist.

RealDrives kann aber noch mehr. Menschen passen sich auch an ihre Teamkultur an Meist entstehen dadurch effektive Formen der Zusammenarbeit, aber es kommt auch immer wieder vor, dass die Teamdynamik zu Ineffizienz führt: Das Potenziel wird nicht ausgeschöpft. Auch perfekt zusammengesetzte Teams können in einem gemeinsamen Muster feststecken, das keine angenehme Arbeit zulässt und negative Gefühle hervorruft. Durch die Gruppenanalyse von RealDrives können solche Muster erkannt werden, was wesentlich für alle Führungskräfte ist, die ein Team führen.